Zum Inhalt springen

Fördermöglichkeiten

Fördermittel für Fahrrad-Abstellanlagen

Für Investitionen in sicheres, wettergeschütztes Fahrradparken gibt es eine Vielzahl von Förderprogrammen. Diese Seite bündelt die wichtigsten Anlaufstellen – von der bundesweiten Förderfibel bis zur klimaaktiv-Förderdatenbank und den Förderrichtlinien in der Schweiz.

Förderfibel des Bundes

Die Förderfibel ist das zentrale, tagesaktuell gepflegte Verzeichnis der Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten des Bundes und der Länder zum Radverkehr in Deutschland. Betrieben wird sie vom Mobilitätsforum Bund bzw. vom Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM).

Über die Volltextsuche lassen sich Programme spezifisch nach Bundesland, Zielgruppe und Fördergegenstand filtern – besonders hilfreich für Kommunen, die passende Zuschüsse für ihr konkretes Radparkprojekt suchen.

Direkt zur Förderfibel

Aktuelle Programme des Bundes und der Länder – gepflegt vom BALM.

Zur Förderfibel

klimaaktiv-Förderdatenbank (Österreich)

Die klimaaktiv-Förderdatenbank ist die zentrale Anlaufstelle für öffentliche Förderungen rund um Klimaschutz, Energie und nachhaltige Mobilität in Österreich. Sie bündelt Bundes-, Landes- und EU-Förderungen und erlaubt eine gezielte Suche nach passenden Programmen für Fahrrad-Abstellanlagen.

Für Kommunen, Unternehmen und Wohnbauten lassen sich so passende Zuschüsse für Investitionen in sicheres und wettergeschütztes Fahrradparken identifizieren.

Zur klimaaktiv-Förderdatenbank

Öffentliche Förderungen in Österreich – Bundes-, Landes- und EU-Programme.

Förderdatenbank öffnen

Fördermittel in der Schweiz

In der Schweiz gibt es keine bundesweite, zentrale Förderdatenbank für Fahrrad-Abstellanlagen. Stattdessen kommen die relevanten Fördermittel in der Regel aus den jeweils geltenden Förderrichtlinien des Kantons, der Agglomeration oder der Gemeinde.

Empfehlung: Prüfen Sie vor Projektbeginn bei der zuständigen Kantonstelle, der Agglomerationsvereinbarung oder der Gemeinde, welche Förderrichtlinien aktuell für Mobilitäts- und Radinfrastruktur greifen. Oft sind Projekte für B+R-Anlagen oder sicheres Fahrradparken über diese lokalen Richtlinien förderfähig.

Tipps zur Antragstellung

  • Frühzeitig prüfen: Viele Programme sind kontingentiert oder haben feste Antragsfenster. Ein Blick in die Förderfibel vor Planungsbeginn spart später Zeit.
  • Kombinierbarkeit klären: Bundes-, Landes- und kommunale Programme lassen sich teilweise kombinieren, teilweise schließen sie sich aus. Die Kumulierungsregeln stehen im jeweiligen Aufruf.
  • Qualitätskriterien beachten: Gefördert werden häufig nur wettergeschützte, diebstahlsichere Anlagen mit Rahmenanschluss (z. B. nach FGSV 239, RVS 03.02.13, VSS SN 640 065).
  • Bedarf sauber belegen: Eine nachvollziehbare Bedarfsermittlung ist oft Fördervoraussetzung. Der Radparken-Rechner liefert eine erste Grundlage.
  • Wirkung darstellen: CO₂-Einsparung, Verlagerung vom Pkw, Erschließung des ÖPNV – solche Wirkungsindikatoren stärken den Antrag.

Bedarf und Förderpotenzial berechnen

Ermitteln Sie in wenigen Schritten Ihren Stellplatzbedarf, die Investitionskosten und die möglichen Fördermittel für Ihr Vorhaben.

Zum Rechner